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Landquart;
Unweit der Quelle des Rheins befindet sich das Benediktinerkloster Disentis. Es wurde um 720 gegründet und ist eines der ältesten Klöster der Schweiz. Die zweitürmige Klosterkirche und das angegliederte grosse Konventgebäude prägen das Dorfbild von Disentis.
Um das Kloster den Anforderungen der heutigen Zeit anzupassen, werden keine Mühen gescheut. “Wir haben viele offene Baustellen im Kloster“ meint Bruder Niklaus Schwegler, verantwortlich für den Unterhalt. Eine dieser „Baustellen“ sind die Aufzugsanlagen. Die Aufzüge wurden vor rund 40 Jahren installiert und entsprechen den heutigen Sicherheitsstandards nicht mehr.
Die Aufzugskabinen haben keine Innentüren. Das heisst, zwischen Kabine und Schachtwand klafft ein Spalt, in dem während der Fahrt Gliedmassen oder Gegenstände eingeklemmt werden können. Bruder Niklaus zeigt auf seine lange schwarze Ordenskleidung: „Hier könnte schon mal was im Spalt hängen bleiben.“
Vor kurzem war ein Schüler verunfallt, der mit seinem Lehrer im Aufzug Metallprofile transportieren wollte. Die Profile waren ein wenig länger als die Aufzugskabine. Der Gefahren nicht bewusst, versuchte man die Profile diagonal in der Kabine zu platzieren.
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